Das prickelnde Vergnügen

Endlich wieder Federweißer. Viele Feinschmecker haben die Saison des herben Kultgetränkes herbeigesehnt und können sich nun Schluck für Schluck wieder daran erfreuen.

 

Doch was hat es mit Federweißer genau auf sich?

Er ist weder Traubenmost, noch Wein – Federweißer ist eine saisonale Besonderheit. Denn die ersten Moste aus der frühen Traubenlese gären ungefiltert. Beigefügte Hefe sorgt zudem für eine leichte Herbe und ein prickelndes Perlen der Kohlensäure. Meist wird er mit einem Alkoholgehalt von vier Prozent verkauft. Federweißer reift aber in der Flasche noch nach, weshalb er mit einer durchlässigen Kapsel versehen ist und unbedingt stehend gelagert und transportiert werden sollte.

Woher stammen „Rauscher“, „Bitzler“ und Co. bei EDEKA Georg?

Für das erstklassige Angebot in den Regalen von EDEKA-Georg-Märkten ist Stefan Böhm verantwortlich. Der 47-jährige Inhaber des Weinguts Böhm aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt hat sich bereits in der vierten Generation der Wein- und Federweißer-Produktion verschrieben und weiß genau, worauf es ankommt. „Für den ersten Federweißen eignen sich vor allem die Rebsorten Solaris und Phoenix. Sie liefern bei ihrer frühen Reife den optimalen Geschmack. Nach der Ernte werden die Trauben umgehend zu Most gekeltert, der bei niedrigen Temperaturen vorklärt und nach einigen Stunden abgefüllt wird. Rasche und gründliche Arbeit ist dabei das A und O. Dann geht es auch schon ab in die Märkte, sodass sie bei beginnender Kohlensäureentwicklung beim Kunden sind und die Genießer die besonderen Aromen erleben können“, schwärmt Stefan Böhm.

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