Zwei Tage im Zeichen erlesenen Weines

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen – den durfte Thomas Grohn aus Weißkirchen bei der Winzergenossenschaft Bötzingen erhaschen. Zwei Tage lang weihte ihn der Geschäftsführer in die Geheimnisse der Kunst des Weinanbaues ein. „Es war eine unvergessliche Zeit. Die Rebstöcke, der Wein in den verschiedenen Prozessstufen,

dazu die Dimensionen der Landschaft – das alles zu erleben, war einmalig“, beschreibt Thomas Grohn. Am Mittwoch, den 8. Juli reiste er nach Bötzingen in den Kaiserstuhl. Direkt nach dem persönlichen Empfang durch den Verantwortlichen Hanspeter Johner ging die Führung los. „Wir sind unmittelbar an die Weinstöcke herangetreten und Herr Johner zeigte mir als Experte die Unterschiede zwischen den neu gesetzten und den ausgereiften Pflanzen.“ Doch es wartete noch mehr auf den wissbegierigen Gast: Die Entlaubung konnte der EDEKA-Mitarbeiter live verfolgen. Er erklärt: „Es wird ein Teil des Grüns von den Reben entfernt. Das ist eine schwierige Angelegenheit: Nehmen die Winzer zu viel Laub ab, drohen die Trauben bei intensiver Sonneneinstrahlung zu verbrennen. Ist es zu wenig, erhalten sie eventuell nicht genügend Licht und somit zu wenig Durchlüftung.“ Weiter ging es auf den angelegten Wanderpfaden hin zu Aussichtspunkten, die dem 32-Jährigen die atemberaubenden Ausmaße der Weinberge mit ihren Terrassenlagen vor Augen führte. Als Nächstes hieß es: ab in den Keller! Der zweite Kellermeister nahm sich des stellvertretenden Marktleiters an. Neben der Theorie machte er auch in den unteren Etagen seine Erfahrungen. „Von einem der 40 000 Liter-Fässer konnte ich die Tropfen in ihren unterschiedlichen Reifungsstufen probieren und schmecken, wie die Zeit sie veredelt.“ Bei einer speziellen Verkostung in der Geschäftszentrale genoss er die Vorzüge der edlen Getränke und entdeckte mit der Scheurebe und dem Ruländer zwei neue, persönliche Favoriten. Und was hielt der zweite Tag für ihn bereit? Er erzählt: „Am Donnerstag zeigte mir Herr Johner die Besonderheiten der regionalen Böden. Die Weinstöcke wachsen hauptsächlich auf Löß- und Lehmböden sowie Vulkanverwitterungsböden heran. Sie sind extrem nährstoffreich und bieten alles, was die Pflanzen benötigen.“ Das Fazit der Reise ist eindeutig: „Der Besuch bei der Genossenschaft war äußerst lehrreich, hat Spaß gemacht und mich beruflich vorangebracht. Ich habe viel über dieses besondere Getränk erfahren. Von meinem neuen Wissen werden auch die Kunden bei der Beratung profitieren und ich kann eine Menge wertvoller Tipps weitergeben.“

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