Wie glutenfreier Genuss ohne Reue gelingt

Ob lecker-knusprige Kekse oder traditioneller Lebkuchen – die Adventszeit lädt jedes Jahr aufs Neue mit zahlreichen Köstlichkeiten zum Naschen ein. Doch was ist, wenn diese süßen Leckereien aufgrund einer Glutenunverträglichkeit

zum Tabu werden? Müssen Betroffene deshalb auf den Genuss verzichten? „Nein“, ist die eindeutige Antwort von Monika Zell. Die langjährige Mitarbeiterin aus Oberursel hat sich in Seminaren und Kursen des Ernährungsservice auf dieses Thema spezialisiert. Sie weiß Kunden bei Fragen rund um die Zöliakie fachkundig zu beraten und sie mit unbedenklichen Speisen zu erfreuen. „Da ich aus dem Familienkreis weiß, wie schwierig eine abwechslungsreiche Ernährung sein kann und welche Einschränkungen dazugehören, finde ich es spannend mehr darüber zu erfahren. Mit meiner Kollegin zusammen habe ich einige Weiterbildungen besucht, um stets auf dem neusten Stand zu sein und um Betroffenen leckere Alternativen zur Verfügung zu stellen.“ Davon gibt es einige, wie sie verrät: „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Marktbesuchern das ganze Jahr über ein tolles Sortiment bieten können. Neuheiten und abwechslungsreiche Speisen sind mir bei der Auswahl und Bestellung immer wichtig.“ Denn der alltägliche Umgang mit einer solchen Lebensmittelunverträglichkeit ist nicht immer einfach. Aber die Expertin hat wertvolle Tipps: „Es gilt stets zu prüfen, woraus Lebensmittel bestehen. Handelt es sich bei Teigwaren wie Brötchen, Nudeln oder Knödeln um Weizenprodukte, sind sie verboten. Selbst in Sauce, Suppen, verschiedenen Pudding-Sorten, Schokoladen oder Getränken wie Bier lauern Gluten. Um diese Speisen von den unbedenklichen zu unterscheiden, ist ein wenig Übung und gute Recherche nötig. Bei Fragen können sich Kunden immer an uns wenden. Wir helfen ihnen gern weiter.“ Aber gibt es ein Symbol, an dem Speisen auf einen Blick zu erkennen sind? „Ja“, verrät die Fachfrau und erklärt: „Die durchgestrichene Ähre ist ein guter und sicherer Wegweiser!“ Und so gelingt auch der weihnachtliche Backspaß! Dank ihrer eigenen Erfahrungen weiß Monika Zell: „Beim Backen von Kuchen, Plätzchen und Co. ist es entscheidend, das richtige Mehl zu verwenden und die passenden Rezepte zu wählen. Aufgrund der unterschiedlichen Mehleigenschaften ist es bei der Zubereitung nicht möglich, Weizenmehl in der Menge eins zu eins durch ein anderes zu ersetzen. Doch es gibt viele gute und schnelle Rezepte! Ein Renner in der Adventszeit sind auch verzehrfertige Naschereien.“ Kunden bei EDEKA Georg dürfen bei Spekulatius, Zimtsternen oder Mandelstollen nach Herzenslust zugreifen und sich all das mit gutem Gewissen schmecken lassen.

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